Pomonte – La Grottaccia – Le Mura – Monte Cenno – Monte Orlano – Pomonte

cartina-valle-pomonteSie starten die Wanderung in Pomonte und überqueren den Fluss mit der Betonbrücke. Dann wandern Sie die alte Strasse hoch, welche die Weinberge einst verbunden hat. Wir sind mitten in einer Kulturlandschaft mit Weinbergen und Obstplantagen auf Terrassen gepflanzt, welche vor hunderten von Jahren dem Berg gestohlen und später aufgegeben wurden. Hier finden Sie die Spuren einer alten Zivilisation von Bauern, welche den ganzen Berg markiert haben. Nun ist alle mit der mediterranen Macchia überwachsen.

Folgen Sie den Wegmarkierungen nr. 9. Nach einer ersten ziemlich steilen Steigung wird die Straße sanfter. Nach Überquerung des Grabens Porterogna, finden Sie die erste verlassen landwirtschaftliche Lagerhalle. Von hier aus wandern Sie schnell durch einen kleinen Kastanienwald und überqueren ein Bächlein. Nun beginnt ein kurzer Aufstieg zeitweise gepflastert, wo es interessant sein wird, anzuhalten und die Aussicht auf Pomonte und am Meer zu geniessen. In der Ferne sieht man zudem Korsika.

Immer weiter Geradeaus ohne Abzweigung bis zum Magazzino del Poio und von hier aus nach einer kurzen flachen Strecke, erreichen Sie einen Bach, der auf der rechten Seite verläuft den ganzen Weg hinunter ins Tal. Sie werden Ihn mehrmals überqueren. So kommen Sie zum schönsten Teil der Wanderung vom Sichtpunkt eines Naturalisten aus gesehen. Denn hier finden Sie Farne, Kastanien, kleine Wasserfälle. Es ist eine schattige Zone, welche sich als Versteck für zahlreiche Tiere eignet.

Sie befinden sich in unmittelbarer Nähe der zerstörten Kirche von San Biagio, welche im Mittelalter geschlossen wurde und das ganze Tal geschützt hatte. Oben auf dem Hügel werden Sie eine Kreuzung finden: gehen links gelangen Sie zum Pfad nr. 8, hier erreichen Sie Le Filicaie und den Gipfel des Monte Capanne, der Weg nr. 30 führt Sie zu Macinelle und dann nach San Piero. Nehmen Sie die Abzweigung rechts den Weg nr. 31 um auf die Überreste eines Hirtendorfes zu treffen. Auf dem gesamten Monte Capanne findet man diese Caprili, welche einzigartige „Granitiglus“ sind.

Nach dem Monte Orlando wird der Abstieg steiler und Sie befinden sich schnell in einem Garrigue Umfeld mit Zysten, Ginster, Rosmarin und wildem Lavendel. Nach dem Passieren einer kurzen Strecke mit Granitfelsen, halten Sie sich rechts und der Weg führt Sie wieder durch die Weinberge herunter bis Sie den Weg nr. 9 erreichen, welcher Sie nach Pomonte zurückführt.

Schwierigkeitsgrad: anspruchsvoll.
Wanderzeit: 6 Stunden.